Vor über 50 Jahren begann mein Interesse für die Photographie, als ein Freund meiner Eltern mir eine Kamera vom Typ Agfa Clack schenkte. Die ersten Bilder konnten dann eigenhändig im Schullabor entwickelt werden. Schnell aber entwickelte sich der Wunsch nach Modernerem und eine Agfa Pocket ermöglichte neue Möglichkeiten. Als dann genügend Taschengeld gespart war, kam dann mit einer Rollei 35T High-Tech ins Haus. Diese Kamera begleitete mich über viel Jahre, bis dann irgendwann andere Dinge interessanter waren. Aber wer den Foto-Virus in sich trägt, fängt irgendwann unweigerlich wieder an zur Kamera zu greifen und so kam Ende der 70er Jahre eine erste Spiegelreflexkamera mit dem Pentax-K Bajonett ins Haus und kurz danach, nach einem Defekt, eine Pentax MG. Mit Aufkommen der Autofocus-Technologie mußte dann eine neue Kamera her- eine Pentax SFX mit neuen Objektiven. Aber wie schon einmal, wechselte das Interesse und die Kameras blieben über fast 20 Jahre ungenutzt in der Vitrine stehen, bis dann das Virus wieder ausbrach. Aus wertvollen Kameras war über die Jahre Edel-Schrott geworden, denn das digitale Zeitalter war angebrochen. Eine neue Kamera mußte her! Da man zumindest einige Objektive und das Zubehör nutzen konnte wurde es wieder eine Pentax. Diesmal war es eine Pentax istDs mit beachtlichen 6 Mega-Pixeln. Und ab diesem Zeitpunkt hatte mich das Pentaxfieber gepackt! Als einziger Nutzer des K-Bajonets war ich der Exot unter den vielen CaNi-Freunden, aber ich konnte stets meine Objektive und das Zubeör weiter nutzen und so kamen nacheinander eine K-20, K-7, K-01 und K-3 ins Haus.